Tariferhöhung 2026: Neue Vergütung seit September
Seit dem 1. September 2026 gilt die zweite Stufe der aktuellen Tariferhöhung: Die Tarifentgelte sind um 2,5 Prozent gestiegen. Für betroffene Beschäftigte bedeutet die Tariferhöhung 2026 damit ein spürbares Plus bei der Vergütung. Was genau hat sich geändert? Welche Tarifstufen wurden vereinbart? Und welche Bedeutung hat die Entwicklung für Fachkräfte und Unternehmen? Wir fassen die wichtigsten Punkte verständlich zusammen.

Seit September gelten höhere Tarifentgelte
Grundlage der aktuellen Anpassung ist der Tarifabschluss zwischen dem Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) und der DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit. Die vereinbarte Entwicklung erstreckt sich über insgesamt 24 Monate und umfasst drei Stufen:
- 1. Januar 2026: Erhöhung der Entgelte um 2,99 Prozent
- 1. September 2026: weitere Erhöhung um 2,5 Prozent
- 1. April 2027: weitere Erhöhung um 3,5 Prozent
Mit der Tariferhöhung September 2026 ist nun die zweite Stufe in Kraft. Die Tarifentgelte sind damit in allen Entgeltgruppen um weitere 2,5 Prozent gestiegen.
Ein konkretes Beispiel: In Entgeltgruppe 1 steigt das tarifliche Stundenentgelt im Rahmen der Tariferhöhung Zeitarbeit 2026 von 14,96 Euro auf 15,33 Euro. In EG 2a beträgt es nun 15,67 Euro, in EG 3 17,11 Euro und in EG 5 20,27 Euro. Auch die übrigen Entgeltgruppen wurden entsprechend angepasst.
Seit Januar 2026 gilt zudem ein einheitliches Tarifwerk zwischen GVP und DGB. Die zuvor getrennten Tarifwerke der ehemaligen Arbeitgeberverbände BAP und iGZ wurden damit zusammengeführt.
Was die Anpassung für Fachkräfte bedeutet
Für betroffene Beschäftigte zeigt sich die Veränderung unmittelbar auf der Gehaltsabrechnung. Gleichzeitig sorgen tariflich festgelegte Entgeltgruppen und Erhöhungsstufen dafür, dass die Entwicklung der Vergütung transparent und nachvollziehbar bleibt.
Welche tarifliche Vergütung im Einzelfall gilt, hängt unter anderem von der jeweiligen Tätigkeit, Eingruppierung und den entsprechenden tariflichen Voraussetzungen ab.
Gerade für technische und industrielle Fachkräfte sind klare Rahmenbedingungen wichtig. Wer einen neuen Job sucht, möchte schließlich nicht nur wissen, welche Aufgaben ihn erwarten, sondern auch, unter welchen Konditionen er arbeitet. Die Tariferhöhung 2026 sorgt hier für zusätzliche Transparenz und Planungssicherheit.
Gute Arbeit braucht verlässliche Rahmenbedingungen
Ob Produktion, Technik, Engineering oder kaufmännisch-technischer Bereich: Bei der Entscheidung für eine neue Position zählt das Gesamtpaket. Eine angemessene Vergütung gehört ebenso dazu wie interessante Aufgaben, ein verlässliches Arbeitsumfeld und berufliche Perspektiven.
Bei HEISERV schauen wir deshalb genau hin: Welche Erfahrungen und Qualifikationen bringt ein Bewerber mit? Welche Aufgaben passen dazu? Und welche Vorstellungen bestehen hinsichtlich der nächsten beruflichen Station?
Unser Ziel ist es, Fachkräfte und Unternehmen so zusammenzubringen, dass nicht nur die fachlichen Anforderungen stimmen, sondern auch die Rahmenbedingungen möglichst gut zueinanderpassen.
Fachkräfte gewinnen: Worauf Unternehmen jetzt achten sollten
Für Unternehmen ist die Tariferhöhung in der Zeitarbeit 2026 ebenfalls relevant. Besonders in technischen und industriellen Bereichen kann die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern anspruchsvoll sein. Umso wichtiger ist es, dass offene Positionen für geeignete Kandidaten attraktiv und transparent dargestellt werden.
Unternehmen können dabei unter anderem folgende Punkte prüfen:
- Entsprechen Vergütung und Konditionen dem gesuchten Qualifikationsprofil?
- Sind Aufgaben und Verantwortlichkeiten eindeutig beschrieben?
- Werden Entwicklungsmöglichkeiten und Vorteile der Position klar kommuniziert?
Eine realistische Stellenbeschreibung und nachvollziehbare Konditionen erleichtern es Fachkräften, eine Position richtig einzuschätzen. Gleichzeitig können Unternehmen dadurch bereits im Recruiting die Grundlage für eine langfristig passende Besetzung schaffen.
Als Personaldienstleister in Nürnberg kennt HEISERV sowohl die Anforderungen mittelständischer und industrieller Unternehmen als auch die Erwartungen technischer Fach- und Führungskräfte. Diese Erfahrung hilft uns dabei, beide Seiten gezielt zusammenzubringen.
Die Tarifentwicklung geht 2027 weiter
Die Anpassung im September ist nicht die letzte Stufe der aktuellen Vereinbarung. Der GVP Tarifvertrag 2026 sieht bereits die nächste Erhöhung vor.
Zum 1. April 2027 steigen die Tarifentgelte um weitere 3,5 Prozent. In Entgeltgruppe 1 erhöht sich das tarifliche Stundenentgelt nach der derzeit gültigen Tabelle dadurch von 15,33 Euro auf 15,87 Euro.
Über alle drei vereinbarten Stufen hinweg ergibt sich eine Entgeltsteigerung von rund neun Prozent. Damit steht die weitere tarifliche Entwicklung bereits fest und bietet Beschäftigten wie Unternehmen eine verlässliche Grundlage für die kommenden Monate.
Fazit: Klarheit schafft eine gute Basis
Mit der Tarifstufe im September steigen nicht nur die Entgelte – die fest vereinbarte Entwicklung schafft auch Transparenz darüber, wie es weitergeht. Gerade für Fachkräfte und Unternehmen in technischen und industriellen Bereichen sind verlässliche Konditionen eine wichtige Grundlage, um berufliche Entscheidungen langfristig planen zu können.
Sie suchen eine neue Herausforderung in Technik oder Industrie? Oder möchten Sie eine Fach- oder Führungsposition zuverlässig besetzen? HEISERV unterstützt Fachkräfte und Unternehmen dabei, die passende Verbindung zu finden. Sprechen Sie uns gerne an!